Der westlichste Punkt Europas

Für den dritten Tag in Lissabon buchten wir für 55,- Euro eine geführte Tour nach Sintra über „Cool Tours“. Wir wurden von unserer Reiseleiterin direkt am Hotel abgeholt. Zudem hatten wir das Glück, dass wir alleine mit ihr waren. Mit dem kleinen Bus fuhren wir entlang der Küste nach Cascais. Dort hatten wir einen kurzen Aufenthalt um uns das kleine Fischerörtchen anzuschauen. Sehr viel gibt es dort nicht zu sehen. Es ist direkt am Wasser gelegen und hat ein kleines Zentrum, welches man in 10 Minuten abgelaufen ist.

Weiter ging es zum westlichsten Punkt des Festlandes Europas „Cabo da Roca“. Dieser Ort war sehr beeindruckend. Ein kleiner Leuchtturm befindet sich über den Klippen auf  einem Hügel. Am westlichsten Punkt steht eine Säule mit einem Schild des Ortes.

Von dort aus ging unsere Tour weiter in die Kleinstadt Sintra. Diese befindet sich etwa 25 km westlich von Lissabon. Dort befinden sich einige jahrhundertealte Paläste, da zur damaligen Zeit mehrere Könige dort ansiedelten und jeder seinen eigenen Palast haben wollte. Die Kulturlandschaft Sintra gehört seit 1995 zum Weltkulturerbe der Unesco.

Wir besichtigten in Sintra die kleine Altstadt in der es an jeder Ecke den leckeren Ginja Kirschlikör gab. Auf dem Berg befindet sich das „Castelo dos Moundos“ und der Palacio dos Nacional da Pena“. Wir schauten uns den Palast an. Dieser erinnert durch seine Farben und Formen etwas an Disneyland. Der Eintritt in den Palast kostet 6,- Euro für außen und zusätzlich 6,- Euro für innen. Man hat eine wirklich tolle Aussicht von dort oben und fühlt sich wie ein Burgfräulein.

Als weitere Sehenswürdigkeit führte uns unser Guide zum Palast „Quinta da Regaleira“. Dieses Anwesen gehört ebenfalls zu einer der Haupttouristenattraktionen von Sintra. Inmitten der Natur befindet sich das romantische Schloss mit einer kleinen Kapelle. Der Garten ist sehr luxuriös und hat versteckt kleine Seen, Grotten, Brunnen und Bänke. Zudem gibt es dort viele Konstruktionen die den damaligen Ritualen galten. Ein Beispiel dafür ist ein runder Bau über mehrere Etagen, welcher damals für die mystischen Rituale für die Initiation genutzt wurde. Man sagte, dass der Abgang der neun Etagen (9 Pforten) und der Gang durch den angrenzenden Tunnel ins Paradies, jemanden in einen anderen Seinszustand führte.

Sehr zu empfehlen ist für „Quinta da Regaleira“ sich einen persönlichen Guide zu buchen oder sich vorher mit dem Ort zu beschäftigen. Die mystischen Geschichten sind sehr beeindruckend und es ist wirklich schade, nix darüber zu erfahren. Uns erinnerte der Ort etwas an Angkor Wat in Kambodscha. Das Zusammenspiel der Natur und der mystischen und versteckten Tunnel oder Grotten machen diesen Ort wirklich sehr magisch.

Einen Ausflug über Cool Tours zu buchen, können wir definitiv empfehlen. Unser Guide war so gut ausgebildet und konnte und auf alle Fragen eine Antwort geben. Der übermittelte Inhalt war sehr fundiert und interessant. Zudem gibt es als Highlight im Minivan Wlan.

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