7 Top Highlights in Peru!

Lesezeit ca. 4 Min.

Peru ist ein abwechslungsreiches Land und hat so einiges zu bieten. Traumhafte Natur, Berge, Schluchten, Lagunen, Amazonasgebiet und natürlich die Inka Kultur. Wir waren insgesamt 3 Wochen dort unterwegs (in Kombination mit Bolivien) und konnten natürlich nur einen Teil des Landes sehen und haben uns auf einige Highlights festgelegt. Wir sind von Lima aus in den Süden und Osten Perus gereist. Eine tolle Route, die ihr in 2-3 Wochen entspannt machen könnt (ohne Bolivien).

Wie wir vor Ort gereist sind und welche Route wir individuell geplant haben, könnt ihr in unserem separaten Beitrag „Plane deine individuelle Peru Reise“ nachlesen. In diesem Beitrag möchten wir euch unsere 7 Top Highligts in Peru vorstellen.

Check die Top Highlights in Peru

Top 1: Die Kolonialgebäude in Lima

Lima ist ein absolutes Muss für jeden Peru Reisenden. Da die meisten Reisen in Lima starten, sollte man dort 2-3 Tage einplanen um sich die Stadt entspannt anzuschauen. Die gut erhaltene Altstadt ist umringt mit schönen Kolonialgebäuden und Kirchen. Ein Spaziergang durch die Gassen oder Sonne tanken an der Plaza de Armas beeindrucken jeden Touristen. In der modernen Innenstadt kann man gemütlich einkaufen oder einfach nur entlang flanieren.

Miraflores ist ein Stadteil von Lima und ist sehr westlich. Es gibt Einkaufscenter, viele Restaurants und tolle Wohnungen. Definitiv solltet ihr einen Spaziergang an der Küste von Miraflores machen. Der steile Abhang und der Blick aufs vernebelte Meer sind sehr beeindruckend. Zudem reihen sich dort ein Luxus Apartmenthaus neben dem anderen. Nannys und Hundesitter laufen durch die Luxusgärten und Parks. Ihr könnt an der Küste entlang bis nach Barranco spazieren gehen.

Barranco ist unserer Meinung nach das kreativste und individuellste Viertel. Bunte Häuserwände, Graffitis, Cafes und Bars machen den Ort sympahtisch und lebendig. Unbedingt in das traditionelle hölzerne Restaurant direkt an der Brücke essen gehen.

Hotelempfehlung:

Miraflores: Pucclana Lodge und Inti Killa Hostel

Lima Peru
Lima Peru
Lima Peru

Top 2: Die wilde Natur Paracas

Paracas ist ein kleiner Strandort südlich von Lima. Es gibt eine kleine Promenade mit vielen Restaurants und Cafes. Zum relaxen und am Strand sitzen sehr gemütlich. Ein ToDo in Parracas ist definitiv der Bootsausflug zu den Islas Ballestas. Dort gibt es auf riesigen Felsen mitten auf dem Meer Pinguine, Robben und tausende von Vögeln zu sehen. Mit dem Boot fährt man ebenfalls an einem Teil der Nasca Linien vorbei, dem Kerzenleuchter. Wer einen Rundflug über das Nasca Gebiet machen möchte, kann über Reisebüros entsprechende Flüge buchen.

Weiterhin gibt es in Paracas den großen Nationalpark mit Lagunen, roten Stränden und Salzlandschaften. Wir haben einen Privatguide für 3 Stunden gebucht, der mit uns durch den Park gefahren ist und alle Fragen beantworten konnte.

Hotelempfehlung: Hotel Gran Palma

Paracas

Top 3: Sandboarden in Huacachina

Eines der Top Highlights in Peru war das Buggy fahren und Sandboarden in den höchsten Dünen Perus. Es geht von der Huachachina Oase aus mit dem Buggy in die Dünen. Mit dabei die Sandboards! Die Dünen sind teilweise über 100m hoch. Mit dem Buggy fahrt ihr von einer Düne auf die nächste und es geht steilabwärt wie auf einer Achterbahn. Genau so hört es sich mit dem Gekreische auch an.

Zwischendurch gibt es Stopps, an denen man selbst die meterhohen steilen Dünen mit dem Board hinunterdüsen darf. Mit dem Bauch aufs Board, Arme aufs Brett und ab geht´s! Ein super tolles Erlebnis was unbedingt auf die ToDo Liste muss.

Beendet wird die Tour mit dem romantischen Sonnenuntergang in der Wüste!

Die Huacachina Oase und die Sanddünen

Huacachina Wüste Peru

Top 4: Arequipa, das Kolonialjuwel

Eine tolle Stadt mit weißen, schicken Kolonialgebäuden. Man fühlt sich in eine andere Zeit zurückversetzt. Das Flanieren durch die Straßen macht unheimlich viel Spaß, da es an jeder Ecke etwas neues zu entdecken gibt. Wer etwas länger Zeit hat, dem empfehlen wir eine Tour durch das Kloster zu buchen.

Hotelempfehlung: Hotel Wayra

Arequipa
Arequipa
Arequipa
Arequipa

Top 5: Kondore am Colca Canyon

Von Arequipa aus, kann man wunderbar einen ein- oder mehrtägigen Ausflug zum Colca Canyon machen. Wer Lust auf wandern hat, kann im Colca Tal eine mehrtägige (2-3 Tage) Wanderung machen. Steile Hänge und Schluchten um die 4000 Metern gehören zu zu den tiefsten Schluchten der Welt. Pure Natur und tolle Landschaft.

Alternativ gibt es auch die Möglichkeit einen Tagesausflug zu buchen. Aufgrund der Zeit wählten wir diesen Ausflug der bereits um 3:00 Nachts losging. Wir wurden mit einem Minivan abgeholt und dann ging es erst mal um die 3 – 4 Stunden bergauf zum Colca Canyon. Nach einem einfachen Frühstück in einem kleinen Restaurant, fuhren wir direkt weiter zur Schlucht mit dem Aussichtspunkt auf die Kondore. Glücklicherweise konnten wir auch mehrere Kondore sehen, welche die Ruhe über der Schlucht genossen und sich treiben ließen. Aber nicht nur die Vögel sind beeindruckend, sondern auch der Ausblick auf die unglaublich tiefe Schlucht.

Aussicht am Colca Canyon

Die Tour führte weiter zum höchsten Ort mit 4900 m. Von den schneebedeckten Bergen aus, hat man einen wunderschönen Ausblick auf die umliegenden Vulkane.

Nach dem Mittagessen, ging es bergab auf eine lange und fast unbefahrene Straße. Von dort aus konnte man Lamas beobachten und in die Weite blicken. Gegen 21:00 kamen wir wieder am Hotel an und waren fix und fertig!

Kleiner Tipp: Bei der Tour sollte definitiv die Höhe nicht unterschätzt werden. Alles ab 3500 Metern macht sich schnell bemerkbar und der Körper braucht im Anschluss in Arequipa eine Ruhephase um sich an die Höhe zu gewöhnen. Bei mir begannen beispielsweise am höchsten Punkt der Tour die Kopfschmerzen, die nur mit mehreren Ibuprofen besser wurden.

Colca Canyon Peru
Colca Tal Peru
Colca Canyon Peru

Top 6: Die Salzterrassen in Maras

Alleine die Fahrt und der Ausblick von oben auf die Terrassen ist unglaublich.

Bereits die Inkas gewannen ihr Salz durch die terrassenförmig angelegten Teiche. Im Hochland der peruanischen Anden, ca. 48 km von Cusco entfernt, liegt Maras. Dort wird das typische „Maras Salz“ gewonnen und nach alter Tradition angelegt. Während der Regenzeit liegen die Salinen brach.

Die Terrassenbecken sind Bauernfamilien des Bergdorfs zugeordnet und werden von den Familien bewirtschaftet. Nach der Regenzeit werden die Becken gereinigt und das salzige Wasser aus den umliegenden Bergmassiv kann nun fließen. Das Quellwasser, aus ca. 3500 Metern durchläuft salzhaltiges Gestein bis es durch die kleinen Kanälen in die Becken fließt. Durch die Hitze verdunstet der Großteil des Wassers und es bleibt die weiße Salzkruste über.

Aus den Becken wird das Salz, wie bei der Gewinnung des Fleur de Sel von den Arbeitern von der Wasseroberfläche abgeschöpft. Es wird aufwändig von Hand geerntet und zu Fuß oder mit Alpaccas durch die engen Wege ins Tal gebracht.

Das Inka-Salz ist ein hochwertiges Quellsalz, welches außergewöhnlich rein ist und viele Mineralien enthält. Die zart rosa Färbung ist für das Anden-Salz ein besonderes Merkmal.

Es gewinnt auch zunehmend in Europa und Amerika an Beliebtheit und wird dorthin exportiert.

Salzbecken in Maras

Top 7: Den Inkas auf der Spur - Machu Picchu

Ein absolutes Muss für jeden Reisenden und eines der Top Highlights in Peru ist natürlich ein Ausflug zum Machu Picchu. Entweder man entscheidet sich zu wandern oder wählt wie wir, die komfortable Variante mit dem Zug und Bus. Für Machu Picchu sollte man einen ganzen Tag einplanen, da man im Tal tolle Wanderungen z.B. zum Sonnengate machen kann. Wer darauf keine Lust hat, kann natürlich auch nur die Inka Stätte besichtige und die tolle Aussicht genießen.

Hotelempfehlung:

Cusco: Hotel Mirador los Apus

Aguas Calientes: Hotel Adelas

Peru Machu Picchu
Peru Machu Picchu
Peru Machu Picchu
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